Gekauft am 2.10.17 bei Ikea.
Gasteria sind sehr dankbare Zimmerpflanzen. Gasteria gedeihen gut in der warmen, trockenen Luft einer Wohnung und die Pflanzen blühen auch, wenn sie nicht dem vollen Licht ausgesetzt sind. In der freien Natur wachsen die Gasteria meist im Schatten größerer Pflanzen. Die Gasteria vertragen den Schatten besser als andere sukkulente Pflanzen.
Standort / Licht
Gasteria pflegt man an einem hellen bis halbschattigem Standort. Im Sommer sollten die Gasteria aber nicht der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. In der kräftigen Sommersonne verfärben sich die Blätter der Gasteria bräunlich.
Gasteria Gießen / Wässern
Gasteria werden während der Wachstumsphase mäßig gegossen, die Erde wird nur etwas angefeuchtet. Vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man die Erde dann stärker antrocknen. Diese kurze Trockenperiode fördert die kräftige Blattfärbung der Gasteria und die typische Wuchsform der Pflanze, während zu kräftiges Gießen ein weiches, unharmonisches Wachstum und meist Fäulnis zur Folge hat.
Regenwasser ist für die Bewässerung aller Gasteria Arten optimal, die Pflanzen nehmen aber auch mit gewöhnlichem, nicht zu kalkhaltigem Leitungswasser vorlieb.
Gasteria überwintern / Ruheperiode
Von Oktober bis März werden die Gasteria sparsamer gegossen. Man feuchtet das Substrat an und lässt dann den Ballen zwischen den Wassergaben stark antrocknen. Während der Ruhezeit stellt man die Gasteria an einen kühlen Platz mit Temperaturen um 10 bis 15 °C. Für die richtige Pflege einer Gasteria ist die winterliche Ruhepause mit direkter Sonneneinstrahlung oder zusätzlicher, künstlicher Pflanzenbeleuchtung und der niedrigen Temperatur eine notwendige Voraussetzung.
Aufenthalt im Sommer
Gasteria kann während der warmen Jahreszeit an einem hellen bis halbschattigem Standort im Freien gepflegt werden. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist ausreichend.
Gasteria vermehren
Alle Gasteria bilden gerne Kindel. Am einfachsten werden Gasteria also durch diese Ableger vermehrt. Die Kindl lassen sich verhältnismäßig leicht von der Mutterpflanze abtrennen. Hat ein solcher Ableger bereits Wurzeln ausgebildet, pflanzt man die kleine Gasterie lediglich in Sukkulentensubstrat und behandelt sie direkt wie eine ausgewachsene Pflanze.
Noch unbewurzelte Ableger der Gasteria lässt man nach dem Abtrennen 3 Tage lang an der Luft trocknen, bevor man die Pflanze dann leicht in das Substrat eindrückt. Ein solcher Ableger, der bereits wie eine ausgewachsene Gasteria gepflegt wird, wurzelt nach wenigen Wochen und wächst schnell heran. Die günstigste Zeit für die Vermehrung einer Gasterie sind die warmen Sommermonate.
Erde / Substrat
Ideal für die Pflege der Gasteria ist eine Substratmischung aus nährstoffarmer Erde und mineralischen Bestandteilen. Ein Substrat für Gasterien sollte gut wasserdurchlässig sein, damit sich nach dem Gießen kein Wasser stauen kann. Dies erreicht man, indem man etwa 60% Sukkulentenerde (Kakteenerde), alternativ Pikiererde und 40% mineralische Beimischung, wie Bims-Kies oder Lavalit, Lavagranulat und etwas Quarzsand vermischt.
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